Vodafone kündigen

Wer seinen Vodafone kündigen möchte, wird seine Gründe haben. Manchmal ist es eine fehlerhafte Rechnung, mangelnder Kundenservice oder eine überzeugende Konkurrenz. Doch kommt es vor, dass Kündigungen nicht anerkannt werden, da ein verhängnisvoller Formfehler unterlaufen ist. Bei Laufzeiten von bis zu zwei Jahren ist dies natürlich besonders ärgerlich. Wer den Dienst bei seinem Anbieter Vodafone kündigen möchte, sollte vorab ein paar Inhalte für ein wirksames Kündigungsschreiben berücksichtigen. Im Folgenden werden die erforderlichen Punkte sowie ein vollständiges Musterschreiben vorgestellt.

Fristen einhalten

Die Mindestvertragslaufzeiten der Vodafone DSL Pakete beträgt in der Regel 24 Monate. Dabei beträgt die DSL Kündigungsfrist 3 Monate zum Ende der Vertragslaufzeit hin. Wenn der Vertrag am 20. Juni ausläuft, muss die Kündigung spätestens am 20. März bei der Telefongesellschaft eingegangen sein. Dabei sollte beachtet werden, dass nicht das Abgabedatum zählt, sondern das Eingangsdatum des Kündigungsschreibens. Zur Absicherung empfiehlt es sich, ein Einschreiben für das Kündigungsschreiben auf dem Postweg zu nutzen. Damit erhalten Sie einen Beleg und haben gegen einen geringen Aufpreis eine Garantie für den abgeschickten Brief, falls er nicht beim Empfänger ankommen sollte. Denn Briefe gehen bekanntermaßen ab und an verloren. Damit sich die Vertragslaufzeit wegen möglichen Zustellungsproblemen nicht unnötig verlängert, eignet sich diese Art der Vorsorge.

Kündigungswege

Für die Kündigung des Vertrags stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Auswahl bereit.

 

  • Vodafone Online kündigen – Auf der Vodafone-Homepage können Sie ein Kontaktformular ausfüllen, das die Angaben Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse, Rufnummer, Kundennummer, Kundenkennwort und das Kündigungsschreiben beinhaltet.

 

  • Vodafone Schriftlich kündigen – Verfassen Sie einen Text, in dem Sie Ihre Absicht äußern. Geben Sie darin Ihre Kundendaten an und schicken die unterzeichnete Kündigung fristgerecht entweder per Postweg (optional mit Einschreiben) ab oder Sie senden Vodafone ein Fax und erhalten damit einen Sendungsbericht.

 

Was muss eine Vodafone Kündigung enthalten

 

  • Ihre Anschrift – Eine Kündigung muss die eigenen Kontaktdaten enthalten. Schreiben Sie handschriftlich oder auf dem Computer Ihren Namen sowie Ihre vollständige Anschrift auf das Papier

 

  • Ihre Kundennummer – Um eine sichere Zuordnung zu gewährleisten, fügen Sie auch Ihre Kundennummer hinzu, wenn es sich um das Auflösen von LTE oder DSL & Festnetz handelt. Die benötigte Nummer finden Sie auf Ihren Rechnungen im oberen Bereich.

 

  • Das Anschreiben – Im Schreiben nennen Sie nach einer Grußformel den bestehenden Vertrag oder Tarif, den Sie fristgerecht auflösen möchten. Äußern Sie Ihren Willen, wie zum Beispiel: Hiermit kündige ich den Vertrag “Internet & Phone DSL 100″

 

  • Die Unterschrift – Das Dokument erhält mit der Unterschrift seine abschließende Gültigkeit. Dabei wird ausschließlich die Unterschrift des Vertragspartners benötigt.

 

  • Vodafone Adresse – Fügen Sie auch die Adresse des Empfängers hinzu, die genaue Anschrift lautet: Vodafone GmbH, Kundenbetreuung, 40875 Ratingen

 

  • Faxen – Senden Sie das Dokument an die Faxnummer: 02102 986575

 

Wissenswertes über Vodafone

Als deutsches Tochterunternehmen der Vodafone Group, einer britischen Mobilfunkgesellschaft, bietet die Telefongesellschaft unterschiedliche Tarife an. In Deutschland zählen Festnetztelefonie, Mobilfunk, LTE, DSL, Kabelfernsehen sowie Internet basiertes Fernsehen IPVT zum Angebotsspektrum. Mit Sitz in Eschborn, Berlin und Düsseldorf ist der Konzern auch an acht weiteren Standorten vertreten.

Historie des Mobilfunkanbieters Vodafone

Ursprünglich wurde Vodafone im Jahr 1992 von der Mannesmann Mobilfunk GmbH als Tochterfiliale gegründet. Es kam zum Zusammenschluss einiger Unternehmen, die unter der Führung der Mannesmann AG fungierten. Aus diesem Konsortium ging die MMO – Mannesmann Mobilfunk GmbH erfolgreich hervor, da sie sich mit dem Erwerb der GSM-Lizenz als erster deutscher, privater Netzbetreiber positiv hervortat. Durch das D2-Netz erlangte der Konzern seinen Durchbruch und versorgte im Jahr 1992 bereits 80 Prozent der Telefonkunden in Deutschland. Von vornherein war der Übergang an das Telekom-Festnetz eingeplant. Noch lagen die Gebühren unter der Konkurrenz. Die Deutsche Bundespost hatte sich als C-Netz ebenfalls eine Lizenz für ein digitales Mobilfunknetz erworben, das als „D1“ Bekanntheitsgrad erlangte. Mannesmann benannte die Marke „D2“ schließlich zu „D2 Mannesmann“. Anfang des Jahres 2000 ereignete sich die Übernahme durch das Vodafone-Unternehmen aus Großbritannien und leistete sich mit T-D1 ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der Markenwechsel zu Vodafone wurde 2002 vollzogen und in Vodafone D2 GmbH geändert.

Historie Festnetz

Der Festnetzbereich Vodafones entsprang der Verbindung von Mannesmann sowie der Deutschen Bank, dem Communications Network International, kurz CNI. Mitte des Jahres 1996 hat die CNI fast die Hälfte eines entlegenen Telekommunikationsbereichs (DBKom) der Deutschen Bahn übernommen. Daraus resultierte die Mannesmann Arcor AG & Co. K, die nach Übernahme von Vodafone schlichtweg als Arcor AG & Co. KG existierte. Arcor hatte im Laufe der Zeit einige Übernahmen in seine Gesellschaft integriert, sodass die Gesellschaft von Vodafone nicht verkauft wurde, sondern mit den erworbenen Anteilen der Tochtergesellschaft Deutsche Bank AG zusammengeführt wurde. So kam es zum offiziellen Ende der Arco-Marke, deren Produkte jedoch in Vodafones Sortiment eingeführt wurden. Aus diesem langwierigen Prozess ging der bis dato neue Telekommunikationsdienstleister in Deutschland ins Rennen, der das gesamte Spektrum an Festnetz, Mobilfunk und auch TV bediente.

Kabel Deutschland

Seit September diesen Jahres hat Vodafone schließlich auch den deutschen Konzern Kabel Deutschland geschluckt. Mit 75 Prozent Aktienmehrheit an Kabel Deutschland, ist die jüngste Vodafone Tochter Kabel Deutschland GmbH für die Abdeckung von Kabel-Festnetz bzw. Kabel-TV zuständig. Nun werden Übertragungen erreicht, die die Leistung konventioneller Anbieter bezüglich DSL, Vectoring und VDSL übertreffen. Vor der Übernahme zeigten sich die Zahlen des Mutterkonzerns rückläufig, fanden mit der Verschmelzung mit Kabel Deutschland jedoch eine erfolgreiche Ausweitung des Breitbandmarkts.

Daten – Fakten Vodafone Deutschland

Der Konzern verbuchte im Jahr 2014/2015 einen Jahresumsatz von 11 Milliarden Euro. Als führendes Telekommunikationsunternehmen bietet es rund 14.000 Mitarbeitern eine Arbeitsbeschäftigung. Vodafone behält bislang das Privileg, als einziger Konzern das vollständige Angebot zu leisten. So bedient das Unternehmen rund 45 Millionen Kunden in Sachen DSL-, Mobilfunk- und Kabeltechnologie sowie Festnetz, Internet und TV. Anderen Firmen eröffnet der führende Konzern ein vielfältiges ICT Portfolio. Damit werden Firmennetzwerke gesichert, Maschinen vernetzt und Daten in der deutschen Cloud gespeichert. Schon 90 Prozent der DAX Unternehmen und 15 der 16 Bundesländer lassen sich auf dieses Modell ein.

Kündigung Muster – Vodafone kündigen

Ihr Vor- und Nachname
Straße und Hausnummer
Postleitzahl und Ort
Kundennummer:XXXXXXXX
 
Vodafone GmbH
Kundenbetreuung
40875 Ratingen
Kunden-Service: 0800/1721212
Faxnummer: 02102/986575
 
Betrifft: DSL-Festnetz kündigen
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
hiermit kündige ich meinen Vertrag mit der Vertragsnummer: XXXXXXXXX fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Bitte senden Sie mir eine schriftliche Bestätigung der Kündigung unter Angabe des Beendigungszeitpunktes zu.
Vor- und Nachname (Unterschrift)